Standhaft bleiben mitten im Sturm

Aktualisiert: 28. Nov. 2021

Dieses Jahr hat es in sich für jeden von uns, egal, was wir glauben, oder welche Meinung wir vertreten.


Für mich war es bisher ein Jahr, in dem gefühlt jeden Monat mindestens eine neue Bombe platzte, oder anders ausgedrückt, Untiefen in meinem nahen oder entfernten Umfeld hochkamen, das Licht auf das Dunkle schien und sich neue Wahrheiten in Erscheinung setzten.


Und ja der Wahrheit oder neuem Wissen ins Auge zu blicken ist nicht immer easy, oder gar erleichtern, nein es kann an die Substanz gehen, wirklich weh tun.


Dennoch bin ich jemand, der lieber den Dingen auf den Grund geht und bevorzugt der Ursache nachgeht als die Symptome zu bekämpfen.


Ja, da gab es zum Beispiel einen Mann, den ich sehr mochte und zufällig kam dann heraus, dass er gar nicht frei war, sondern sogar verschwiegen hatte, dass er in einer Beziehung lebte, um nur mal ein ganz persönliches Beispiel zu nennen, das sich gleich im Januar präsentierte.


Erst war es ein Schock für mich doch dann war ich dankbar, dass ich endlich die Wahrheit wusste und jetzt meinen Weg weitergehen konnte, wenn auch anders als ich es vielleicht Ende letzten Jahres noch zu hoffen gewagt hatte.


Interessant war, dass ich während einer Heilsession Mitte November Blockaden in meinem Wurzel- und Sakralchakra auflösen durfte, die ich noch aus meiner lang zurückliegenden Scheidung mit mir herumtrug, diese hätten mich wohl unterbewusst blockiert einen Partner zu finden, der emotional verfügbar ist; also so jemand, den ich mir eigentlich wünschte, der an einer wundervollen bewussten Beziehung genauso wie ich, interessiert ist.


Berührt hat mich natürlich auch das Geschehen hier und auch global - aber nicht nur die physischen, irdischen Geschehnisse, sondern auch energetisch, habe ich mich nicht erinnern können jemals so viele Berg- und Talfahrten innerhalb einer Woche, oft sogar an einem Tag erlebt zu haben.





Nun soweit ausholend möchte ich etwas mehr darauf eingehen, wie wir besser in diesem Sturm standhaft bleiben.


1) Atme

Also wenn uns etwas triggert, wir mit etwas konfrontiert werden, was z.B. negative Gefühle auslöst, oder, dass uns uns in Schockstarre versetzt, halten wir oft die Luft an. Daher ist es ganz wichtig in so einem Moment zu uns zurückzukehren und ganz bewusste tiefe Atemzüge zu nehmen.


2) Werde Beobachter

Eine ganz interessante und wirksame Medition, die ich kürzlich erfahren durfte ist eine Meditation von Sadhguru, “Du bist nicht dein Körper und du bist nicht dein Geist” - bitte im Schneidersitz, oder auf dem Stuhl mit gekreuzten Beinen, damit auch du vom “Outspacen” wieder zurück in den Körper findest. Auf jeden Falle hilft diese Meditation einmal eine ganz andere Perspektive wahrzunehmen und so wieder in die Leichtigkeit des Seins zurückzukommen, trotz all der Schwere, die gerade im Außen passiert.


3) Bewegung

Situation, die dich schockieren, oder negative Emotionen auslösen, erfahren viele so, dass sie das “hier und jetzt” verlassen und auch gar nicht mehr ihren Körper wahrnehmen möchten, sondern diesem fast entfliehen wollen. Was sehr gut dabei hilft ist Sport, oder auch Yoga also jegliche Art von Bewegung in Maßen. Statt - wo sich dann andere hingezogen fühlen - zu Alkohol, Drogen oder zu emotionalem Essen zu greifen.


4) Tanzen

Musik mit hohen Schwingungen kann helfen, ganz schnell in Einklang mit sich und den Geschehnissen in der Außenwelt zu geraten. Und wenn du dich so fühlst dann tanze. Tanzen ist etwas, was der Seele entspringt, egal wer du bist, wo du herkommst und was deine Lebensaufgabe beinhaltet. Tanzen ist die Bewegung der Seele und verbindet dich mit der geistigen Welt und erdet dich zur gleichen Zeit.


5) Gutes Essen

Damit ist hoch schwingende Ernährung gemeint. Also möglichst kein verarbeitetes Essen, eher basisch, bio, bestehend aus Gemüse und Obst. Wenn es unverarbeitetes ist, können die Schwingungen besser vibrieren, also hoch bleiben, besonders empfehlenswert sind Sprossen.


6) Kreativität

Pst. Vielleicht weißt du es noch nicht, aber jeder von uns ist kreativ. Ob es nun deine Lebensaufgabe ist oder nicht, einer kreativen Arbeit nachzugehen. Jeder von uns hat eine kreative Ader in sich. Jetzt ist es an der Zeit neues zu kreieren, nachhaltig zu denken und Umwelt und die Liebe zu unserer Erde dabei einzubeziehen.


7) Dankbarkeit

Praktiziere Dankbarkeit jeden Morgen, wenn du aufwachst, im Laufe des Tages und vor dem Schlafengehen. Dankbarkeit ändert deine persönlichen Schwingen sehr schnell und bringt dich in Alignment mit dem was du möchtest. Sei dankbar für Dinge und Erlebnisse aus deiner Vergangenheit, dann allem was im jetzigen Augenblick ist. Dann kannst du das Alignment mit deinen Wünschen und zielen setzen.


8) Vergebung

Vergebe allen und jedem, um dich zu befreien. Missgunst, Neid, Wut, Ärger, “sauer auf jemanden sein” sind alles negative niedrige Schwingungen, die dich von deinem Weg, deiner Lebensaufgabe abhalten, dir selbst im Weg stehen und energetische Blockaden bilden. Mit solchen Energien, behinderst du dich selbst, stehst dir selbst im Weg.

Jetzt ist die Zeit die Opfermentalität hinter dir zu lassen. Die Schuldzuweisung hinter dir zu lassen. Du bist der Co-Creator deines Lebens. Es passiert im Leben, dass Menschen verurteilen, einen verletzen etc. auch du hast sicherlich bewusst oder unbewusst so eine Verbindung zu anderen schon gehabt, aber das Beste, was du für dich tun kannst: vergib und lass los - das sind alles energetische Konstrukte, die dir hinderlich sind. Also vergib - egal ob du der Richte oder der Gerichtete bist, du im Rech warst oder dir Unrecht angetan wurde. Bitte vergib!


9) Lerne aus der Situation

Jede Situation wie gut oder schlecht sie sein mag verbirgt einen Schatz - sagen manche - oder lass es mich anders ausdrücken. Frage Dich selbst: “Was kann ich hieraus lernen?” “Wie bringt mich das in meiner Entwicklung weiter?” “Welche Botschaft verbirgt sich dahinter?” All diese Fragen eignen sich gut, um damit etwas journaling zu betreiben.


10) Lege Konditionierung ab

Was ich damit meine ist, reflektiere mehr und “Hinterfrage alles” - sogar diesen Blogeintrag. Kontrolliere deine Quellen. Sei offen für Neues und wenn du denkst du weißt schon alles sei mehr offen, tausche dich mit anderen aus, verbinde dich, versuch nicht zu urteilen sondern nehme an, hinterfrage. Und vor allem verbinde dich mit dem Licht und der Liebe.


Wenn du wichtige Entscheidungen fällen musst, agiere aus der Liebe heraus und nicht aus der Angst, d.h. wenn du merkst du hast niedrige Schwingungen in dir, wie Angst oder Wut, warte, bringe dich zurück zu dir in deine Mitte und wenn du in der Liebe schwingst hast du die beste Energie mit anderen zu interagieren und auch Entscheidungen zu fällen.


Frage dich selbst: “Was würde die Liebe tun?” Und du findest alle Antworten die für andere und für dich zum höchstbesten Gut wirken.


11) Meditiere Nimm dir Zeit für dich selbst, und wenn es am Anfang nur 5 min nach dem Aufwachen sind, meditiere. Fokussiere dich auf deinen Atem, lass die Gedanken vorbeiziehen. Du bist nicht deine Gedanken. Auch hier werde zum Beobachter und atme. Am Anfang kann eine geführte Meditation einfacher sein.


Hinterlasse gern einen Kommentar oder sende meine eine E-Mail, wenn du mehr zu Meditationen oder zu den anderen Tools erfahren möchtest.


NAMASTE - Licht und Liebe für dich - du schaffst das!







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